Wie eine Matratze aufgebaut ist

November 24, 2006

Alle Matratzen sind in zwei große Gruppen einzuteilen: Federkernmatratzen und Vollpolstermatratzen

Vollpolstermatratzen haben keinen Federkern, sondern bestehen nur aus Polstermaterial. Das ist heute Schaumgummi oder Schaumstoff. Der Unterschied zwischen Schaumgummi = Latex-Schaum und Schaumstoff besteht darin:

Latex-Schaum ist der milchähnliche Saft von Gummipflanzen, der mit einigen Chemikalien vermischt zu sehr feinporigem Schaum geschlagen wird, wie Schlagsahne oder Eiweißschaum. Dieser fließfähige Schaum wird in Formen gefüllt und bei Temperaturen von 100° C im Ofen ausvulkanisiert. Latex-Schaum hat eine vorzügliche Elastizität, verbunden mit weicher Griffigkeit und warmfühliger Oberfläche. Latex-Schaum hat ein hohes Gewicht und ist sehr teuer. Als Alternative zu Latex-Schaum wurde in jahrelangen Versuchen und Forschungen von der chemischen Industrie ein spezieller Kunststoff entwickelt, der etwa die gleichen Eigenschaften hat. Es entstand der Poly-Urethan-Schaum, kurz PU-Schaum genannt. Polyurethan ist eine spezielle Art Kunststoff, der durch die chemische Reaktion von zwei flüssigen Stoffen entsteht. Durch bestimmte Mischungen ist man in der Lage, diesen Schaumstoff in den vielfältigsten Formen und genau nach dem ausersehenen Verwendungszweck herzustellen.

Von knochenhart bis weichelastisch, vom porenlosen Kompaktwerkstoff bis zum federleichten Schaum, lässt sich jede Variante dieses Synthese-Werkstoffes erzeugen. Durch ein besonderes Mischungsverhältnis entsteht Polyäther-Schaum. Dieser Polyätherschaum wird heute ausschließlich für Polstermöbel und Matratzen verwendet. Jeder Schaum hat ein bestimmtes Raumgewicht = RG, das in kg pro Kubikmeter m  angegeben wird. Beispielweise bedeutet die Angabe RG 30, dass 1 Kubikmeter dieses Schaumes das Gewicht von 30 kg hat. Zum Vergleich dazu wiegt 1 Kubikmeter Wasser 1.000 kg. Ein hohes Raumgewicht ist nicht allein das Kriterium für eine gute Schaumqualität, kann jedoch zur Beurteilung mit herangezogen werden.

Federkern-Matratzen haben eine Einlage aus Stahlfedern, die von allen Seiten mit Polstermaterialien abgedeckt sind. Der Pederkern sorgt dafür, dass die Matratze ihre Form behält. Die Tragkraft der Federeinlage ist abhängig von der Drahtqualität, der Anzahl der Federn, ihrem Durchmesser, der Höhe, dem Bau und der Windungszahl der einzelnen Federn sowie der Art der Verbindung zueinander.

Es gibt verschiedene Federkern-Systeme: Zylinderfedern und Taillenfedern. Zylinderfedern haben von oben bis unten den gleichen Durchmesser und werden ineinander gedreht, was jedoch nur von Hand möglich ist. Aus diesem Grund verwendet man heute vorwiegend Taillenfedern, die sich vollautomatisch zu einem Federkern verbinden lassen. Taillenfedern haben in der Mitte einen geringeren Durchmesser als oben und unten. Dadurch entstehen weniger Berührungspunkte von Feder zu Feder als bei der Zylinderfeder. Die Taillenfeder hat außerdem eine größere Anfangsweichheit und eine größere Endhärte, d. h., bei geringer Belastung ist die Matratze mit Taillenfeder weicher, bei größerer Belastung setzt sich dem Körpergewicht ein größerer Widerstand entgegen. Die Federkerne werden in unterschiedlichen Arten verarbeitet, z. B. Bonnell-System. Hier wird jede Taillenfeder durch querlaufende Spiralen in der Senkrechte gehalten.

Die Mitte des Federkerns kann also nicht schwimmen oder abkippen. Jede Feder wird einzeln gefertigt und befestigt. GR-System: Der GR-Federkern ist ähnlich, nur mit dem Unterschied, dass hier immer eine komplette Reihe von Taillenfedern gleichzeitig gefestigt und miteinander verbunden werden. Der GR-Federkern ist spezifisch leichter gegenüber Bonnell-Federkern, da nicht so viele Drahtverbindungen. Es wird heute zum größten Teil der Bonnell-Federkern für Matratzen verarbeitet.

Taschen-Federkern. Hier wird jede Taillenfeder in eine Tasche aus Nessel eingenäht um, zu verhindern, dass bei Reibung der einzelnen Stahldrähte Geräusche entstehen.

BS-Federkerne. Hier wird ein stärkerer Stahldraht verarbeitet für die Taillenfeder. Zusätzlich kann der Federkern noch mit einem Bandstahlrahmen eingefasst sein. (Drahtstärke angegeben).

4-Gang und 5-Gang Federkerne. Hier ist die Windung der Taillenfeder ausschlaggebend. 4-Gang = 4 Windungen, 5-Gang = 5 Windungen.

Aber eine Federkernmatratze besteht ja nicht nur aus dem Federkern. Darüber liegt zunächst der so genannte Polsterträger, der verhindert, dass sich das eigentliche Polstermaterial in den Federn eindrückt und von ihnen zerrieben wird. Dieser Polsterträger besteht entweder aus einem Jutegewebe, aus einem abriebfesten Nadelfilzgewebe, aus straffelastischen Kokosmatten oder aus einem flexiblen Drahtgitter Dann kommt die eigentliche Polsterung. Hier unterscheidet man: Natur- und Schaumstoffpolster. Die Naturpolsterung besteht aus Kokos oder Sisal-Matten, die mit einem Feinpolster z.B. Wollwatte abgedeckt werden.

weitere Informationen zu den verschiedenen Matratzenarten finden Sie unter http://www.inbett.com


Das ideale Bettklima

November 24, 2006

Eine körpergerechte Matratze sollte so konstruiert sein, dass sie weder ein zu feuchtes noch ein zu warmes Schlafklima erzeugt. Gesundes Schlafklima heißt also, dass die Körperwärme weder gestaut noch zu schnell abgegeben und die Körperfeuchtigkeit vom Matratzenmaterial gut aufgenommen und rasch abgeleitet wird. Denn auch bei idealem “Bettklima” gibt unser Körper während der Nacht 200 – 300 ccm Feuchtigkeit ab. Also muss die Matratze aus einem Material bestehen, das sich von allein entlüftet. Sie muss außerdem hygienisch und pflegeleicht sein!

Eine Matratze ist nach 10 Jahren einfach nicht mehr so hygienisch wie nach 3 oder 5 Jahren. Deshalb: keine noch so gute Matratze länger als 8-10 Jahre benutzen.

Fast hätten wir’s vergessen: Moderne einteilige Matratzen braucht man nicht zu klopfen. Ein leichtes Abbürsten oder Absaugen genügt. Ihre neue Matratze dankt es Ihnen!

Weitere Informationen zum idealen Bettklima finden Sie unter www.inbett.com


Was muß eine Matratze können?

November 24, 2006

Bei der Beurteilung von Matratzen, die einen entspannenden ruhigen Schlaf fördern, wird oft von falschen Voraussetzungen ausgegangen.

Das Prinzip “je härter, je besser” ist unzulänglich. Eine gute Matratze muss sich vielmehr dem menschlichen Körper anatomisch optimal anpassen. Sie darf unter Hüften und Becken, also an den Stellen, die am meisten belastet werden, nicht zu tief einsinken. Sie muss das Gewicht auffangen und verteilen. Sonst ergibt sich eine unnatürliche Liegehaltung, und Rückenschmerzen sind die Folgen. Sie muss allen Bewegungen nachgeben, aber sofort wieder in ihre alte Lage zurückkehren, wenn sie nicht mehr belastet wird.

Eine gute Matratze muss relativ weiche Liegeflächen haben, damit die aufliegende Haut nicht zu stark zusammengedrückt und dadurch Durchblutungsstörungen eintreten. Zwar gleicht der Schläfer durch Bewegungen (Schlafmotorik) diese Kompressionen im Gewebe wieder aus, aber bei einer zu harten Matratze muss er das zu oft tun, er schläft also unruhig. In einer Matratze, die gesunden Schlaf bringen soll, darf der Körper aber nicht versinken, die Wirbelsäule nicht stundenlang durchhängen. Das Körpergewicht muss vielmehr gleichmäßig auf der Liegefläche verteilt sein.

Hinzu kommen Eigenschaften, die Sie als Kunde auch beim Probeliegen nicht feststellen können Eine körpergerechte Matratze sollte so konstruiert sein, dass sie weder ein zu feuchtes noch ein zu warmes Schlafklima erzeugt. Gesundes Schlafklima, d. h., die Körperwärme soll weder gestaut noch zu schnell abgegeben werden, und Körperfeuchtigkeit soll vom Matratzenmaterial gut aufgenommen und rasch abgeleitet werden. Denn auch bei idealem Bettklima gibt unser Körper während der Nacht 200 – 300 ccm Feuchtigkeit ab.

Also muss die Matratze aus einem Material bestehen, das sich von allein entlüftet. Sie muss schließlich und endlich hygienisch und pflegeleicht sein.

Erfahren Sie mehr über Matratzen unter www.inbett.com


Was sollte man über Matratzen wissen

November 24, 2006

Ein Drittel Ihres Lebens verbringen Sie im Bett, oder? Kein Teil Ihrer Wohnungseinrichtung wird so sehr beansprucht wie Ihre Matratze!

Gehören Sie auch zu den 70 % aller Bundesbürger, die über schlechten Schlaf klagen? Oder zu den 35 %, deren Matratze älter als 10 Jahre ist? Hand aufs Herz – oder besser auf Ihre Wirbelsäule.

Liegen sie richtig. Fühlen Sie sich noch wohl auf Ihrer 3teiligen Matratze? Oder in Ihrer Liegekuhle? Obwohl doch heutzutage moderne Gesundheitsmatratzen nur noch einteilig und so leicht sind, dass das Gewicht also keine Rolle mehr spielt.

Die Hauptnachteile der dreiteiligen Matratze sind: Die Federfläche ist zweimal durch Bandstahlrahmen unterteilt. Dieser hat aber ein anderes Elastizitätsverhalten als die Federn selbst. Um die einzelnen Teile in ihrer Fasson zu halten, muss die Polsterung über die Kanten gezogen werden. Polsterkanten sind aber mehr oder weniger stark spürbar und beeinträchtigen dadurch den Liegekomfort. Nicht alle Betten sind maßgenau. Außerdem lässt die Vorspannung der Polsterung mit der Zeit nach. Es entstehen dann Ritzen, die zu einer partiellen Unterkühlung führen können.

Mit anderen Worten: Ist Ihre Matratze fest, eben und elastisch?

Je härter – je besser? Falsch” Eine gute Matratze muss sich vielmehr dem menschlichen Körper anatomisch richtig anpassen. Das heißt, sie darf an der Stelle, wo sie am meisten belastet wird, also an Hüfte und Becken, nicht zu tief einsinken.

Eine gute Gesundheitsmatratze muss also Ihr Körpergewicht auffangen und verteilen. Sonst liegen Sie unnatürlich und bekommen Rückenschmerzen. Ihre Matratze muss aber nicht nur allen Bewegungen nachgeben, sondern auch sofort wieder in ihre alte Lage zurückkehren, wenn sie nicht mehr belastet wird.

Was sagt der Arzt? Eine gute Matratze muss auch relativ weiche Liegeflächen haben, damit die aufliegende Haut nicht zu stark zusammengedrückt wird und Durchblutungsstörungen eintreten. Zwar gleicht der menschliche Körper auch im Schlaf durch Bewegungen die Kompression im Gewebe wieder aus, muss er das jedoch zu oft tun, schlafen Sie also unruhig. In einer Matratze, die gesunden Schlaf bringen soll, darf der Körper aber nicht versinken und die Wirbelsäule nicht stundenlang durchhängen. Das Körpergewicht muss vielmehr gleichmäßig auf die Liegefläche verteilt werden.


Inbett – besser schlafen!

November 24, 2006

Kompetente und medizinische Fachberatung bei Inbett

Im Gegensatz zu den meisten sogenannten Experten möchten wir hier Informationen zu Matratzen, Lattenrösten, Betten und den dazugehörigen Schlafzimmereinrichtungen bieten.

Wir möchten über Rückenprobleme oder Schlafstörungen im Zusammenhang mit gesundem Schlaf diskutieren.

Die Firma Inbett-besser schlafen betreibt ein Schlafstudio in Schwetzingen und einen Internetshop unter http://www.inbett.com.
Sie können sich bei Inbett mit Ihrem Problem an die Heilpraktikerin und Krankengymnsatin Kerstin Jung wenden. Sie ist als medizinische Schlafberaterin (Ergopraktikerin)  seit 14 Jahren in der Rehabilitation tätig und hat sich darauf spezialisiert, individuelle Uraschen von Rückenschmerzen und Schlafstörungen herauszufinden und ein Behandlungskonzept zu entwerfen. Durch Wirbelsäulenvermessung mit der MediMouse, die wir in unserem Schlafstudio durchführen, können Sie die für Sie richtige Matratze finden.


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